Die Volksrepublik China
Die Volksrepublik China ist das bevölkerungsreichte Land der ganzen Welt und auch weltweit der viertgrößte Staat hinsichtlich der Fläche. Die Grenzen von China betreffen insgesamt 14 Staaten und hat neben Russland die meisten Nachbarländer auf der ganzen Welt. Die Nachbarländer von China sind: Vietnam, Afghanistan, Tadschikistan, Laos, Russland, Mongolei, Myanmar, Indien, Pakistan, Kirgistan, Bhutan, Nepal, Kasachstan und Nordkorea. Bereits seit 1949 nach einem folgenreichen Bürgerkrieg wird die Volksrepublik China einer Kommunistischen Partei in China beherrscht. China ist in 22 Provinzen, 5 selbstständige Gebiete, vier regierungsnahe Städte und zwei besondere Verwaltungszonen untergliedert. Um in China den extremen Bevölkerungsanwuchs zu stoppen, wurde mit der Ein-Kin-Politik reagiert. Das Festland von China umfasst eine Fläche von 9,5 Millionen km² und in den klimatischen Bedingungen unterscheiden sich die verschiedenen Regionen sehr stark voneinander. Im Osten und Südosten von China befinden sich das Gelbe Meer, das Ostchinesischer Meer sowie das Südchinesischer Meer, desweiteren sind im Westen, Südwesten sowie Süden des Landes hohe Bergmassive, im Norden mehr Wüsten sowie Steppen und im Nordosten fließen die beiden Flüsse Amur und Ussuri.

China und seine Besonderheiten

Der längste Fluss, der durch China fließt ist der Jangtse – er ist rund 6300 km lang –, der höchste Berg ist der Mount Everest – der 8848 m hoch ist und in Nepal liegt –, und der größte Fluss ist der Qinghai-See – er umfasst eine Fläche von 4500 km².
Im Osten besteht China aus dicht besiedelten Schwemmebenen und an den Küsten sind große Deltas der chinesischen Flüsse. Der Küstenstreifen im Südosten ist eher gebirgig. Im Westen des Landes befinden sich überwiegend Gebirge sowie Hochebenen aber auch sehr große Becken: zum Beispiel die Mongolische Hochebene, das Lössplateau, das Tarimbecken, das Sichuan-Becken und das Yunnan-Guizhou-Hochland. Desweiteren befinden sich im Westen von China die größten Gebirge: Himalaya, Tianshan, Pamir und das Hochland in Tibet. Hier ist der trockenste Landesteil mit ausgeprägtem Wüstenklima. Die größten und längsten Flüsse Chinas sind der Jangtse, der Xi Jiang und der Gelbe Fluss, dann der Mekong, Brahmaputra und Amur. Alle chinesischen Gewässer haben mit hohen Verschmutzungsgrad zu kämpfen. Das Klima in China ist in 18 verschiedene Klimazonen aufzuteilen. Im Norden, Nordosten und im Westen des Landes herrscht vordergründig Kontinentalklima mit kalten Wintern und warmen bis heißen Sommern. Während es im Süden des Landes eher subtropisch bis tropisch ist. Und in Tibet herrscht ein eigenes Hochgebirgsklima. In China gibt es über 6300 Arten an Wirbeltieren. Sehr bekannt ist der chinesische Panda, der bis zu über 1,20 Meter groß werden kann. Er ist das Symbol für Langlebigkeit. China hat außerdem über 30.000 verschiedene Pflanzenarten. Sehr bekannt sind der Urwelt-Mammutbaum, die China-Zypresse und der Ginseng. Besonders der Osten von China und die Gegend um den Himalaya kommt es serh oft zu Erdbeben und durch die vorkommenden Bodenerosionen kommt es auch häufig zu Erdrutschen. Im Osten und Süden des Landes sind vor allem die Küsten von Taifunen betroffen.
China
Das Reich der Mitte
© Copyright HKB. All Rights Reserved.