Olympiade in China
Olympia in China bedeutete 2008 nicht nur die Belehrung eines Besseren für skeptische Beobachter, sondern auch die prunkvollsten Spiele in der Geschichte der Olympiaden.

Die chinesische Hauptstadt war für die Dauer der Spiele auch die Hauptstadt der Rekorde. 130 olympische Rekorde und nicht weniger als 40 Weltrekorde sorgten für mehrere hundert Millionen Zuseher vor den Fernsehern in aller Welt. Olympia in China begeisterte.

Die 29. olympischen Spiele der Neuzeit wurden vom 8.8.2008 bis 24.8.2008 ausgetragen. Außerhalb der chinesischen Hauptstadt wurden die Segelbewerbe (Qingdao), die Fußballbewerbe (Shanghai, Qinhuangdao,
Tianjin und Shenyang) und die Reitbewerbe (Hongkong) ausgerichtet.

Das offizielle Logo der Sommerspiele 2008 trägt den Namen "tanzendes Peking" und ist einem alten Siegel nachempfunden. Die Form des weißen Athleten mit geöffneten Armen auf rotem Hintergrund sollte auch die neue Offenheit symbolisieren.

Die Eröffnungsfeier wurde vor 91.000 Zuschauern im Hauptstadion abgehalten. Die Zeremonie mit vielen künstlerischen Beiträgen bestand aus drei Teilen. Der erste Teil symbolisierte die Geschichte von China, im zweiten Teil marschierten die Athleten ein und zuletzt wurden die Spiele feierlich mit dem Entzünden des olympischen Feuers eröffnet.

Der olympische Gedanke auf Chinesisch

Vor allem, die moderne Gestaltung der Spielstätten entzauberte dem Betrachter der Bauwerke eine wahre Gänsehaut. Das Hauptstadion (Vogelnest) mit seiner atemberaubenden Stahlkonstruktion, oder der Water Cube als Schwimmstadion wurden nach den Spielen ein Symbol für das moderne China. Die Planung der Radrennstrecken, vorbei an der chinesischen Mauer und der verbotenen Stadt im Zentrum verband die Geschichte der Stadt mit der Moderne und ist bislang einzigartig bei Olympia.

In China selbst entbrannte eine wahre Euphorie bei der Bevölkerung und diese hielt dann selbst noch bei den darauffolgenden Paralympics noch an.

Das Rekordteilnehmerfeld, bestehend aus über 11.000 Athleten aus 204 Nationen war einmal mehr der Beweis, daß Olympia in China sehr gut vermarktet werden kann. Sportler aus der Monoglei, Bahrain und Panama konnten sogar die erste Goldmedaille für ihr Land erkämpfen.

Die Superstars in Peking waren ohne Zweifel Michael Phelps(Schwimmen) und Usain Bolt(Leichtathletik). Phelps errang 8 Goldmedaillen und Bolt holte in den Sprintbewerben(100m, 200m und 4x100m) jeweils eine Goldene.

Olympia in China sprengte auch noch andere Rekorde. So zum Beispiel waren nicht weniger als 70.000 freiwillige Helfer im Einsatz. Bei den Paralympics waren es immerhin noch 30.000 Volunteers. Knapp 25.000 Akkreditierte für die mediale Berichterstattung aus 159 Ländern runden die Rekordspiele in China ab. NIcht zu vergessen die 2.000 Anwälte die für "gutes Wetter" sorgen sollten. Anwälte finden kann man zudem auch im Internet. Internetseiten wie http://www.east-law.com/ bieten sich hierfür am besten an.

Die Volksrepublik investierte nicht weniger als vierzig Milliarden US-Dollar in das Projekt Olmypia. In China realisierten rund 30.000 Arbeiter die Pläne in den Sportstätten und in der Infrastruktur. Es wurden auch unpopuläre Maßnahmen bekannt, wie zum Beispiel die Zwangsumsiedlung von knapp 3.000 Familien.
China
Das Reich der Mitte
© Copyright HKB. All Rights Reserved.