Asien, geographische Lage
Asien, der größte Kontinent der Erde, befindet sich in der östlichen Hemisphäre und nördlich des Äquators. Westlich wird Asien durch das Uralgebirge von Europa getrennt und nimmt so den größten Landstrich vom Ural bis zum Japanischen Meer und weiter zum Pazifik. Seinen Namen bekam Asien aus dem Assyrischen, was übersetzt Sonnenaufgang bedeutet. In der Antike wurde Asien durch die römische Provinz Asia genannt. Im Römischen bedeutet es Orient, was übersetzt Morgenland heißt. Noch heute sind diese Namen im allgemeinen Sprachgebrauch anzutreffen.. Asien, als größter Kontinent verfügt über ein Drittel der gesamten Landmasse und hat demzufolge auch die größte Einwohnerzahl. Etwa 60 Prozent der Erdbevölkerung leben in Asien, wobei China und Indien die bedeutendste Stellung einnimmt. Russland sowie auch die Mongolei sind dabei am schwächsten besiedelte Landstriche obwohl die Größten. Asien hat mehrere gewaltige Flüsse die entweder in das Polarmeer (Ob, Lena, Jenissei) oder in Pazifik (Amur) münden. Der bekannte Mekong, der noch immer unbekannt in Länge und Quelle ist, fließt ebenfalls in den Pazifik und der Ganges in den Indischen Ozean. In Asien sind ebenfalls auch die höchsten Gebirge der Erde zu finden. Neben dem Himalaya, in dem der bekannte Mount Everest liegt, gibt es noch das Karakorum-Gebirge das den Westen des Himalayagebirges abschließt. Ebenfalls durchziehen viele Steppen, die Tundra und die Taiga das Land. An der Pazifikküste ist auch eine Vielzahl von Vulkanen zu finden, wobei hier nur noch zwanzig aktiv sind.

Asien, Flora, Fauna und Interessantes

Da Asien über viele Klima- und Landzonen verfügt ist der Nutztierbestand aus diesem Grund sehr unterschiedlich. So sind im Norden, in der Tundra die keine Bewaldung aufweist, hauptsächlich Rentiere anzutreffen. In den Steppen, wo es Graslandschaften gibt, findet man die häufigsten Nutztiere, wie Rind, Schaf, Ziege, Pferd. In einigen Gegenenden der Steppen haben die Einwohner auch Kamele und Yaks. Ein großes Gebiet nimmt auch der tropische Regenwald ein, allerdings ist er sehr von der Abrodung bedroht. Um Monokulturen anzubauen, muss der Regenwald immer mehr Platz hergeben. Das Mekongdelta ist eines der bekanntesten Monsumgebiete, hier sind der Reisanbau und die Geflügelhaltung am meisten gefragt. Die Menschen in diesem großen Land leben hauptsächlich vom Ackerbau und Viehzucht. Allerdings ist die industrielle Revolution auch hier nicht mehr aufzuhalten. Während Russland noch an der „Sozialen Marktwirtschaft“ arbeitet, haben China und Indien den Wettlauf um ihre finanzielle Zukunft schon gestartet und verzeichnen seit einigen Jahren eine stetige wachsende Einnahme durch den Verkauf aller Güter. Diese beiden Länder stehen auch in der Wissenschaft nicht mehr am Rande, sondern können auch auf diesem Gebiet Erfolge vorweisen.
Asien
Das Land der aufgehenden Sonne
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